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Mein eigener Weg...

ist Dein Vorteil

Qualifikationen

Was qualifiziert besser als es selbst erlebt und es mehrfach mit Kursteilnehmerinnen wiederholt zu haben?

Gerne teile ich dir hier mein Ausbildungsspektrum mit:

2007- Beginn der 3 Jährigen Ausbildung zur Kinesiologin an der Internationalen Kinesiologie Akademie in Frankfurt mit Abschluss: Sport- und Wellness Kinesiologin

  • Touch for Health
  • Brain Gym
  • 3 in 1 
  • Hyperton-X (Practitioner)


2008 CQM Hypervoyager Stufe 1-3 Gabrielle Eckert
2008 Mental Coach Tempelhofseminare Augsburg
2009 Hypnose Ausbildung nach Milton-Erickson Prof. Dr. Arno Müller Frankfurt
2010 HypnoBirthing Kursleiterin bei Sydney Sobotka
2010 Geburt des ersten Sohnes (Klinik)
2012 Making Your Mind Matter - Dr. Joe Dispenza
2014 Erfolgreiche Prüfung zur Heilpraktikerin 
2015 Geburt des zweiten Sohnes (zu Hause, alleine) 
2017 Geburt unserer Tochter (zu Hause, alleine)
2018 Lead the Field Bob Proctor
2019 Akasha Chronic Reader bei Gabrielle Orr

 

Darüber hinaus war ich 15 Jahre lang erfolgreich in der Nationalmannschaft des Deutschen Schützenbundes. Und ich weiß genau, wie und wann ich eine TopLeistung abrufen kann.

Die Geburt ist die Belohnung für das Üben davor

Meine Freundin Silke (damals im 7. Monat schwanger) kam zu mir und fragte mich, ob ich nicht irgendetwas wüsste, wie sie Ihre Angst vor den Geburtsschmerzen reduzieren könnte. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits Mentaltrainerin, hatte gerade meine Ausbildung in allgemeiner Hypnose beendet und dachte "klar, das muss doch zu schaffen sein"! Silke hatte in einer Babyzeitschrift den Text einer Hebamme gefunden, welcher gezielt dieses Thema ansprach. 

Dummerweise hatte ich keine Zeit mehr im Vorfeld, mir den Text durchzulesen und so stiegen wir direkt ein. Noch während ich meiner Freundin den Text vorlas spürte ich, wie es sich in mir zusammenzog... ich wollte den Text gar nicht mehr weiterlesen, weil ich gemerkt habe, dass es für mich nicht stimmig ist, jemanden auf "Schmerzen" vorzubereiten. Leider hatte diese Hebamme in ihrem Text genau davon in aller Ausführlichkeit geschrieben...

An der Reaktion von Silke konnte ich mir dann auch an einer Hand abzählen, dass das absolut nicht das war, was Sie sich erhofft hatte...

Auf Schmerzen fokussiert – das muss nicht sein

Mein Unverständnis und Ehrgeiz waren geweckt- ich wollte einfach nicht wahrhaben, dass Schmerz ein absoluter Teil der Geburt sein MUSS. Auch in Hinsicht auf meine eigenen Geburtserfahrungen, die ich noch nicht gemacht hatte, war ich daran interessiert meine verwirrten Gedanken gelöst zu bekommen. So habe ich das Internet zwei Tage lang leer gesucht und bin dann endlich... auf HypnoBirthing gestoßen. 

Ja! Endlich mal was Positives! Endlich mal Geburtsgeschichten, bei denen man nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht vor dem Bildschirm sitzt und das Leiden der Schwangeren inhaliert...

 

Für Silke war der Zug leider abgefahren - sie hatte absolut keine Lust mehr sich mit dem Thema zu beschäftigen und ging mit der Einstellung “gib mir alles und davon reichlich (Schmerzmittel)" in die Klinik.

Ist Hypnobirthing die Lösung?

Ein Jahr später stand ich dann vor der gleichen Situation und die Suche nach positiven Geburtsgeschichten begann erneut. Wieder stieß ich auf Hypnobirthing. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch alle Kursleiter zu weit weg, um einen wöchentlichen Kurs zu belegen. Mir war klar, dass ich nicht unvorbereitet in die Geburt gehen wollte, einen dieser "Hechelkurse" wollte ich aber auch nicht...also, was tun? 

Do-it-yourself! so habe ich mir die wichtigsten Bausteine aus meinen Ausbildungen herausgezogen und mir selbst meinen Geburtsvorbereitungskurs erarbeitet. Für mich war das wichtigste, eine kurze und schnelle Geburt zu haben. Vier Stunden war mein inneres Ziel... die erste Wehe war um 20.00 Uhr abends und unser Sohn kam um 0:15 in der Klinik auf die Welt. - es hat funktioniert!!!

Aufgrund dieser beeindruckenden Erfahrung, wollte ich noch mehr über Geburtshypnose und positiv beeinflussende Techniken wissen und meldete mich zur HypnoBirthing Ausbildung in der Schweiz an. In der eigenen Praxis in Schwetzingen gründete ich "Hypnobirthing-Rhein-Neckar" und konnte mit vielen Paaren erfolgreich HypnoBirthing umsetzen.

Lust auf Geburt – OrgasmicBirth

Mit der Zeit erhielten meine Kurse eine ganz andere, besondere Wertigkeit, als ich nämlich begann, Ideen und Informationen von mir selbst weiterzugeben. Der Wandel weg von HypnoBirthing und hin zu meinem eigenen Konzept hatte begonnen. Und so erhielten auch die Geburten eine ganz andere Qualität und die Geburtsgeschichten steigerten sich von Mal zu Mal. Dennoch kam ich immer mehr zu der Überzeugung, dass es noch etwas Anderes geben muss. Ein großes "Geheimnis"?

... War das wirklich so von der Natur gedacht, dass wir im 21.Jahrhundert in Geburtsvorbereitungskurse gehen, um uns (sogar von Männern!!Ja! Ich habs erlebt;) zeigen zu lassen, wie wir gebären sollen??Die Natur ist doch sonst so perfekt in all den Prozessen, die im Körper ablaufen! 

Eines Tages rief mich eine werdende Mama an und wollte einen Kurs bei mir buchen. Es war ihr 6. Kind und ich fragte sie ob sie sich sicher ist, einen Kurs belegen zu wollen: "Sie haben bereits 5 Geburten erlebt - Sie wissen doch, wie es geht"...und sie sagte mir: "Ja, das schon, aber ich habe das Gefühl, dass da noch etwas fehlt..."

Und sie kam mit ihrem Mann zu mir in den Kurs und was soll ich sagen - ein paar Tage nach ihrer Geburt schrieb sie mir: "Während einer Welle habe ich zwar gemerkt, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht aber ich könnte nicht sagen, dass ich Schmerz empfunden habe. Als sich dann das Baby nach unten schob habe ich tatsächlich einen Megaorgasmus bekommen, ich habe dann zu Michael gesagt, dass es so von mir aus noch eine Weile gehen kann ;)"

JAAAAaaaaa!!!

Es hat noch mal zwei Jahre Studium und Recherche gebraucht, bis ich dahin gekommen bin zu sagen: Geburt ist die Belohnung für das Üben davor - und ich weiß, wie es geht!

mit meiner zweiten Geburt hieß es dann, meine Theorien unter Beweis zu stellen. Ein hoch gestecktes Ziel. In der Zwischenzeit waren wir nach München umgezogen und ich wollte dieses Mal den Wunsch einer Hausgeburt unbedingt umsetzen. Mein Mann war eher skeptisch-ihm wäre es recht gewesen, wenn ich wieder in die Klinik gegangen wäre (er sah wohl schon seine Hilflosigkeit während diesem Gestöhne auf sich zu kommen...) aber ich lies mich diesmal nicht davon abbringen, so blieb ihm nichts Anderes übrig, als es still zu akzeptieren.

Ich bereitete alles vor, organisierte den Geburtspool, richtete das Zimmer...ich war innerlich so ruhig, dass es mir sogar nichts ausmachte, dass die für die Geburt wichtigsten Menschen nicht da sein würden: In der Woche des errechneten Termins (Es sollte ein Dienstag sein), war Peter für 5 Tage geschäftlich in den USA und meine Hebamme hatte die gleiche Woche Weiterbildung. War denn das zu fassen?

Aber nichts geschah. Peter kam freitags von seinem Businesstrip wieder. Am nächsten Tag lag ich noch nach einem Mittagsschläfchen im Bett, als meine Fruchtblase aufging. Ich telefonierte kurz mit der (Ersatz-)Hebamme, einfach um ihr kurz Bescheid zu sagen, aber wir wussten beide, dass es noch nichts Konkretes zu heißen hat. Kaum hatte ich aufgelegt, kamen die Wehen schon alle 5 Minuten! Peter kam kurz hoch und fragte ob alles in Ordnung sei (schon mit dem leicht nervösen Blick) - ich antwortete nur "es ist alles gut".

Er ging wieder nach unten ins Wohnzimmer und schaute mit unserem großen Sohn Motorradrennen, während ich mich oben dranmachte, das Wasser in den Pool einlaufen zu lassen. Hin und her laufend, notierte ich mir die Abstände und war gespannt, wie es sich weiterentwickeln würde. Nach ca. 2,5 Stunden und regelmäßigen 2-3 Minuten zwischen den Wehen, ging ich in den Pool - wie herrlich das Wasser war! - Peter schaute noch mal kurz hoch und ging dann wieder, als er sah, dass nichts für mich tun konnte. 

Eine unglaubliche Erfahrung – alles fließt!

Instinktiv blendete ich meinen eigenen Mann aus, um mich nur noch auf mich, meinen Körper und sein Tun zu konzentrieren. Alles fühlte sich so fließend an. Ein Zustand in dem ich nicht mehr nachdachte, sondern nur noch wie ein Zuschauer wahrnahm und tat was mein Körper für richtig hielt. Die Zeit rannte und doch stand sie für mich in einer universellen Art und Weise still. Wie in einer Zeitblase, in der man sich befindet, während die Welt um einen weiter rennt. Ich hatte mich in einen anderen Bewusstseinszustand katapultiert, in dem ich nicht mehr (be-)wertete und in einem schwerelosen Glücksgefühl dahinschwebte. Gegen halb 6 bat ich meinen Mann, die Hebamme anrufen (Aus der Münchener Innenstadt dauerte es locker 30-40Minuten bis sie da sein würde). Zu diesem Zeitpunkt hat mich wohl mein Unterbewusstsein geführt, denn mir war absolut nicht bewusst, dass ich im Geburtsverlauf schon so weit fortgeschritten war. Mit geschlossenen Augen ganz im geschehen versunken schwebte ich weiter auf den immer intensiver werdenden Geburtswellen, abwartend, was sich noch zeigen würde. Wieder eine halbe Std. später - es war 18:00Uhr war ich total überrascht, dass mich die erste Presswehe mit einer geradezu lustvollen Dehnung erfasst hatte, was ich dann auch mit einem Ausruf der Überraschung mitteilte, den die beiden Männer im Erdgeschoss hörten. Ich spürte förmlich schon die Gedanken meines Mannes "ojeh, jetzt geht die Brüllerei los"... während er unseren großen Sohn beruhigte, der wissen wollte, was mit Mama ist. Doch falsch gedacht!

Das Köpfchen führend lies ich unseren Sohn nach weiteren 3 Presswehen in Wasser gleiten. Überwältigt, von dieser unglaublichen Erfahrung und von meinem eigenen Tun rief ich nach unten "er ist da" - und in Windeseile kamen die beiden hochgeflitzt, um völlig ungläubig festzustellen: das neue Familienmitglied war wirklich schon geboren

Ohne Komplikationen – ohne Schmerzen!

und keiner hats mitbekommen;) - auch nicht die Nachbarn links und rechts unseres Reihenmittelhauses, die am Samstagabend geschäftig zu Hause werkelten. 

Gesichtsausdruck meines Mannes: unbezahlbar!

10 Minuten später kam dann auch die Hebamme - sie stand im Stau - sie konnte nur noch abnabeln und sich davon überzeugen, dass es Mutter und Kind bestens ging.